Author Archives: Stefanie Mathy

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Tag 2 Antananarivo

Category : Madagaskar

Ich wache im Hotel K.meleon auf, in das mich der Shuttle gestern gebracht hat.

Das Erste, was ich höre ist Kinderlachen und Trommelklänge. Vom Fenster aus sehe ich 2 Mädchen, die Seil springen. Und 2 Katzen, die geduldig im Garten davor sitzen und vor ihrem Napf warten.

Es ist leicht bewölkt und die Sonne spitzt ab und zu durch. Bei einem Kaffee und Käse-Omelett genieße ich den Morgen, von irgendwoher klingen Trommeln.

 

 

Der Auto-Transfer zur Bus-Station am Hotel „Chalet de roses“ führt durch Anatananarivo, es herrscht reges Treiben auf den Straßen. Die Frauen waschen im Bach die Wäsche und legen sie zum Trocknen auf die Wiese.

Die Männer und Kinder baden ausgelassen im Wasser. Mein Fahrer lenkt den Kleinwagen geschickt – auf den Millimeter genau – durch den Verkehr und macht laut hupend auf uns aufmerksam.

 

Der Kleinbus mit 11 Sitzen hat das Gepäck auf dem Dach fixiert und fährt um 11 Uhr in Tana los.

Viele Ochsenkarren , Fahrradfahrer und Fußgänger kreuzen unseren Weg und es geht hügelig über Berg und Tal. Bei der kurvigen Straße wird mir ganz hinten im Wagen leicht übel. Nach dem kurzen Halt an einem kleinen Restaurant tauscht eine freundliche Madagassin ihren Platz mit mir und ich sitze weiter vorne.

Der Kleinbus mit 11 Sitzen hat das Gepäck auf dem Dach fixiert und fährt um 11 Uhr in Tana los.

Dann wird auch die Straße besser und ich genieße die restliche Fahrt mit einem Dauergrinsen im Gesicht.

 

In Antsirabe angekommen nehme ich ein cyclo pousse und fahre zur „cabane chez cla“. Dort warte ich auf Carsten´s Frau Annie, die 5 Minuten später mit voll bepacktem Rexton ankommt. Mit 5 Erwachsenen und 4 Kindern im Auto machen wir uns auf den Weg zum Haus, in dem ich in den nächsten 2 Monaten immer wieder zeitweise wohnen werde.

Ich darf mir ein Zimmer aussuchen und genieße mit Annie, ihren beiden Kindern, ihrer Mutter und dem Haus-Gehilfen ein gutes Abendessen.

Sehr früh, rd. um 20 Uhr bin ich müde und schlafe 12 Stunden am Stück traumlos durch.


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Madagaskar Webdesign-Projekt

Category : Madagaskar

Meine Reise nach Antananarivo beginnt an einem Freitag Morgen im kalt-trüben Nürnberg. Und doch ist dies nur das letzte Stück von monatelanger Vorbereitung und Planung für das Webdesign-Projekt, welches sich mein Auftraggeber Carsten für seine Madagaskar-Rundreisen vorstellt.

Und dieser Freitag ist der Anfang von 2 Monaten Auszeit, Urlaub, kreativer Website-Gestaltung, Fotobegleitung, neuer Eindrücke, Begegnungen mit Menschen und Kultur!

 

 

 

 

 

 

 

Ich kann nur erahnen, was ich erleben werde und wie mich diese Reise bereichern wird.

Die letzten Monate „homeless“ zu verbringen haben mein Urvertrauen enorm gestärkt und mich zu mir und meinen Wünschen, meiner Kraft zurück gebracht.

In dieser Zeit war immer ein schönes „Dach über dem Kopf“ für mich da, viele Freunde und meine Familie haben geholfen, wo es ging. Einige Verbindungen und Freundschaften haben sich verabschiedet und Platz gemacht für Neues, einige andere haben sich gefestigt und sich als enorm wertvoll entwickelt.

Während ich von Nürnberg nach Paris fliege und mein französisches Baguette genieße, habe ich Zeit, meine Gedanken zu sortieren. Viele meiner Lebensbereiche sind mittlerweile stabil und geordnet, andere sind noch unklar. Wie so oft in meinem Leben beginne ich mit dem Ausschlussverfahren. Was ich NICHT mehr will, weiß ich genau. Daraus lässt sich doch gewiss auch diesmal ein funktionierendes Lebenskonstrukt gestalten 😉
Was lässt authentisch „frei“ und was behindert das eigene Glück und Vorankommen?

Der Weiterflug von Paris nach Antananarivo verläuft ruhig und am Flughafen Tana angekommen lasse ich mir Zeit, so dass ich erst nach Mitternacht an der Passkontrolle meinen Einreisestempel bekomme. Voilà: mein 60-Tage-Visum reicht genau bis zur Abreise!
Am Ausgang holt mich wie vereinbart der Shuttle-Fahrer vom Hotel K.meleon ab und fährt mich die 5 Minuten zum Hotel.

Mit Hundebellen schlafe ich ein und schlummer die ganze Nacht selig durch..


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